Welche Sportart passt zu mir? Was deine Gene über dich verraten.

Es ist kein Geheimnis, dass regelmäßige Bewegung bzw. Sport ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils ist. Allerdings liegen nicht alle Sportarten jedem Menschen gleichermaßen. Während manche Athleten ihre Stärken im Ausdauersport haben, können andere im Kraftsport punkten. Das ist nicht nur eine Frage der Persönlichkeit, sondern hat auch mit unseren Genen zu tun.

Zusammenfassung
Welche Sportart passt zu mir?

Regelmäßiges Training ist nur einer der Faktoren, die im Hinblick auf deine sportliche Leistungsfähigkeit eine Rolle spielen. Es ist selbstverständlich keine Frage, dass du dich anstrengen musst. Nur so kannst du beim Sport nennenswerte Fortschritte machen und besser werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob du dich für Kraftsport, Fußball oder Yoga entschieden hast.

Davon abgesehen haben jedoch auch diverse genetische Variationen einen großen Einfluss darauf, wie gut du dich in bestimmten Sportarten schlägst und wo deine persönlichen Grenzen liegen. Hartes Training alleine reichte in aller Regel also nicht aus, um deine persönlichen Bestleistungen zu erzielen.

Krafttraining, Ausdauersport oder vielleicht doch beides?

Je nach Genetik wirst du entweder eher Vorteile im Kraft- oder im Ausdauersport haben. Das liegt unter anderem daran, dass bestimmte Gene darüber entscheiden, ob bei dir die für Kraft und Schnelligkeit relevanten weißen oder die für deine Ausdauer relevanten roten Muskelfasern besonders leistungsfähig sind.

Zudem gibt es bestimmte Gene, die sowohl in einer Ausdauer- als auch in einer Kraftform vorliegen können. Diese können somit ebenfalls eine Rolle hinsichtlich der genetischen Veranlagung beim Sport spielen.

Da diese Gene bei jedem Menschen doppelt vorhanden sind, kann dein Körper aber nicht nur für Kraft- oder Ausdauersport geeignet sein. Darüber hinaus ist es auch möglich, dass du ein sogenannter Mischtyp bist. In diesem Fall kannst du sowohl gute Ausdauerleistungen als auch gute Kraftleistungen erzielen.

Krafttraining oder Ausdauersport?

Wie beeinflussen Gene die Sauerstoffaufnahme?

Die als VO2max bezeichnete maximale Sauerstoffaufnahme ist ein gutes Beispiel dafür, wie unsere Gene die Leistungsfähigkeit des Körpers positiv oder negativ beeinflussen können.

Um Bewegungsenergie umzuwandeln, brauchen die Zellen Sauerstoff. Die Fähigkeit zur Aufnahme und zum Transport von Sauerstoff zu deiner Muskulatur ist im Hinblick auf deine sportliche Leistungsfähigkeit somit von großer Bedeutung.

Du kannst deine Sauerstoffaufnahme durch regelmäßiges Ausdauertraining steigern. Davon abgesehen gibt es auch bestimmte Genvariationen, die dazu führen, dass diese Fähigkeit schon von Anfang an erhöht ist. Trifft das auf dich zu, hast du gegenüber anderen Athleten im Ausdauersport einen Vorteil, den du für dich nutzen kannst.

Einfluss der Gene auf Erholung und Prävention

Deine Genetik spielt nicht nur für deine allgemeine Leistungsfähigkeit und deine Potenziale im Kraft- und Ausdauersport eine Rolle. Sie entscheidet darüber hinaus beispielsweise auch über die Frage, wie gut sich dein Körper erholt und wie anfällig du für Verletzungen bist.

Eine Analyse der in dieser Hinsicht relevanten Genvariationen liefert dir unter anderem Erkenntnisse darüber, ob die Einnahme bestimmter Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren und Selen im Rahmen der Prävention sinnvoll ist. Je nach genetischer Veranlagung kann das über sportartspezifische Vorsichtsmaßnahmen hinaus entscheidend zur bestmöglichen Vermeidung von Verletzungen beim Training beitragen.

Wichtig: Der eigene genetische Sporttyp

Wissen über die eigene Genetik ist nicht nur für professionelle Athleten wichtig. Auch Hobbysportler können davon profitieren, wenn sie wissen, wo ihre Stärken liegen und in welchen Disziplinen sie sich aufgrund ihrer Gene eher schwertun.

Schließlich würdest du auf Dauer nur wenig Spaß an der regelmäßigen Bewegung haben, wenn du dich ständig im Training abmühst und dabei trotzdem nur sehr langsam Fortschritte machst. Einfach nur, weil du dich für die falsche Sportart entschieden hast, die nicht deinen genetischen Anlagen entspricht.

Davon abgesehen möchtest du dich beim Freizeitsport natürlich nicht unnötigerweise verletzen. Auch hier kann dir das Wissen über deine Gene helfen, dich richtig zu verhalten und dein individuelles Risiko deutlich zu senken.

Sport und Gene

Sportgene im Labor testen lassen

Wer erfahren möchte, welche Sportart aufgrund der Genetik am besten passt, hat die Möglichkeit, die Gene analysieren zu lassen. Für den Test ist lediglich eine Speichelprobe notwendig. Nach erfolgreicher Analyse im Labor erhält man einen ausführlichen Ergebnisbericht. Hier sind alle relevanten Informationen festgehalten.

Richtigen Sporttyp finden? Auf los geht’s los

Wie du siehst, haben deine Gene einen sehr großen Einfluss auf deine sportlichen Fähigkeiten. Eine Analyse der relevanten Gene hilft dir, die für dich geeigneten Sportarten zu finden. Auf diese Weise bist du künftig dazu in der Lage, deine bestmögliche Leistung abzurufen und das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Davon abgesehen wirst du auch ganz einfach viel mehr Spaß am Sport haben. Schließlich macht es einen großen Unterschied, wenn du dich dank der Ergebnisse deines Tests für eine Sportart entscheidest, die wirklich zu dir passt.

Zusammenfassung

  • Disziplin alleine reicht nicht aus, um beim Sport Bestleistungen zu erzielen.
  • Deine Gene haben einen sehr großen Einfluss darauf, welche Sportarten dir am besten liegen.
  • Bestimmte Genvariationen entscheiden darüber, ob du deine Stärken eher im Ausdauer- oder im Kraftsport hast.
  • Manche Menschen haben aufgrund ihrer Gene Vorteile bei der maximalen Sauerstoffaufnahme – wichtig für die Leistung.
  • Mit den richtigen Kenntnissen über deine Genetik kannst du Verletzungen vorbeugen.

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